Ein kurzer Rock Nummer zwei

Nachdem mir also, wie bereits erwähnt, aufgefallen war, dass bei meinem ersten Rock nicht alles reibungslos gelaufen war, wollte ich unbedingt einen zweiten machen. Dafür hatte ich mir vor Wochen, wenn nicht gar Monaten, schwarzen Jersey gekauft. Der lag dann neben meinem Schreibtisch rum und hat sich seines unverarbeiteten Lebens gefreut. Dann habe ich vor weniger Wochen in dem Stoffladen meines Vertrauens so niedlichen türkis-blauen Stoff mit Ninjas gesehen und so ein Restestück davon gekauft.

Das eigentliche Experiment an der ganze Sache sollte sein, dass die Stoffe unterschiedliche Stärken haben. Der schwarze Stoff ist schwerer und dicker; als ich da war, hatten sie gerade keinen anderen. Ursprünglich war das auch egal, weil ich ja einen einfarbigen Rock nähen wollte. Aber jetzt musste das halt einfach ausprobiert werden!

Zuschneiden

Beim Zuschneiden hat mir mein zuverlässiger Zuschneidetisch der Boden wie immer große Dienste erwiesen. Ich habe an dieser Stelle einfach den grünen Rock als Vorlage genommen und nicht mich neu vermessen (da hat sich nichts geändert). Die Saumzugaben schienen mir da letztes mal eigentlich zuviel, dafür dass der Saum nur einfach umgeschlagen werden sollte. Ich habe diesmal aber wieder so viel genommen, da ich mich an einem anständigen 😉 Saum versuchen wollte. Außerdem habe ich den türkisen Stoff erst mal nicht kürzer gemacht. Das war ein Reststück, was nur 6 cm länger war, als ich es im Endeffekt brauchte, deswegen dachte ich: Besser später kürzen, erst mal die Einzelteile zusammen nähen.

Das habe ich dann auch gemacht, leider gibt es ab hier erst mal keine Fotos mehr, weil ich das vergessen habe. Ich komme noch nicht so ganz mit dem Umstand zurecht, dass ich alles dokumentieren muss, was ich so mache. Das konnte ich noch nie gut; ich habe auch niemals bei facebook irgendwelche Fotos gepostet, also gar keine. Inzwischen bin ich da auch weg, weil sich mir nicht ganz erschließt, was man da überhaupt so macht, außer Bilder vom Essen anderer durchzuscrollen.
Zurück zum Thema: Ich habe erst mal die schwarzen an die bunten Teile geheftet, alles richtig rum, keine Fehler, dann zusammen genäht. Danach habe ich Vorder- und Rückseite geheftet. Da viel mir dann ein: Jawoll, ich muss das bunte Teil noch kürzen! Gesagt, getan, 21 cm sollte es lang sein, gemessen, ersten Schnitt gesetzt… Mist! Jetzt hatte ich doch die Saumzugabe vergessen! Ich hatte aber schon rein geschnitten, konnte also nicht mehr zurück. Wirds eben ein Mini!

DSC01733Also habe ich auch die Seitennähte geschlossen und dann brav den unteren Saum doppelt eingeschlagen, den oberen nur einfach (sonst wäre der Rock doch arg kurz geworden). Davon gibts auch wieder ein Foto.

Das musste ich dann nur noch fest nähen und fertig war das gute Stück.

Nähen ließ sich alles sehr gut im Vergleich zum ersten Rock, was durchaus am diesmal richtigen Fadenlauf liegen könnte. Aber besonders der dickere Stoff ging gut von der Hand, das hätte meine Nähmaschine wahrscheinlich auch ohne mich hin bekommen. Beim Endergebnis gibts natürlich noch kleine Verbesserungsmöglichkeiten, aber alles in allem bin ich sehr zufrieden! (Von meinem zu sehenden Bauch kann man ja absehen 😉 )

DSC01734 DSC01737

Man sieht, beim Zusammennähen von Vorder- und Rückteil lag der Stoff doch nicht ganz genauso, wie er hätte sein sollen, aber auf die Entfernung fällt das gar nicht auf :D. Ziel der ganzen Aktion war, dass man nicht immer ein langes schwarzes Oberteil über den Rock ziehen muss, sondern dass der Rock von alleine diesen schwarzen Streifen hat. Das ist mir gelungen und es hat sich auch schon bewährt!

Eine zusammenfassende Moral von der Geschichte: Selbst wenn man am Anfang noch an alles gedacht hat, kann man zwischendurch trotzdem wichtige Sachen vergessen, außerdem scheint es bis zu einem gewissen Grad keinen Unterschied zu machen, ob man unterschiedlich schwere Stoffe zusammen näht.

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3 Gedanken zu “Ein kurzer Rock Nummer zwei

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