Alles im Rahmen

Da die Hochzeit glücklich überstanden ist, will ich euch jetzt auch das Hochzeitsgeschenk nicht mehr vorenthalten! Ich hatte ja schon erwähnt, dass Wäscheklammern dafür nötig waren. Zu diesem Zweck habe ich mir welche im Internet bestellt, 50 Stück für 4€, das kann man mal bezahlen! Zuerst hatte ich im Bastelladen gesucht, aber für 10 Stück 6€ zu bezahlen ist ja wohl ein Unding!

Dann brauchte ich noch einen schönen Spruch aus am besten 10 Wörtern, den ich auf die Klammern schreiben konnte. Da habe ich im Internet gesucht, es gibt ja tausende Seiten mit Hochzeitssprüchen, und mich am Ende für „Wir müssen nicht. Wir brauchen nicht. Wir wollen einfach – heiraten!“ entschieden. Dann habe ich den Spruch mit Bleistift auf die Klammern übertragen, jedes Wort auf eine Klammer. Um die Wörter nachzumalen hatte ich mir erst mal einen Edding, einen CD-Stift und einen Fineliner zurecht gelegt. Ich habe alles an einer Klammer getestet und mich dann für den Fineliner entschieden. Alle Stifte sind leicht ins Holz eingezogen und haben sich dann so ein bisschen verteilt, aber beim Fineliner war es am wenigsten. Die Probeklammer habe ich dann mit Washi-Tape überklebt, was daraus geworden ist, kann man hier sehen: Bastelei für zwischendurch

Der eigentliche Plan war, eine Art Wäscheleine zu spannen und mit den Wäscheklammern Geld daran zu befestigen, wie nasse Wäsche halt 😉 Da scheiterte aber die Umsetzung an der Schwerkraft und den mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Also habe ich umdisponiert! Ich hatte noch einen tiefen Bilderrahmen von Ikea, da habe ich erst mal alles raus genommen, so dass ich nur noch den Rahmen hatte. Da wollte ich dann zwei Fäden spannen, an denen ich die Klammern befestige.

DSC02030DSC02041Ab da lief eigentlich alles nach Plan: Ich habe einen Probefaden gespannt und anhand dessen an den Seiten angezeichnet, wo die Reißzwecken stecken sollen. DSC02044Danach habe ich umständlicherweise die Reißzwecken mit Washi-Tape beklebt, damit sie nicht mehr so auffällig sind. Das wäre mit Edding wahrscheinlich einfacher und schneller gegangen… Die habe ich dann fest gemacht und die Fäden gespannt und verknotet.

Wie man sieht, hatte der Rahmen jetzt keine Rückwand mehr, weil die so klein war, dass sie in den Rahmen passt, ich brauchte aber etwas, das hinten drauf passt. Also habe ich ein Stück Pappe ausgeschnitten, das groß genug ist. Das habe ich erst mal mit weißem Papier beklebt, danach habe ich aus einer Zeitschrift ein schönes Papier kopiert und mittig auf die Pappe geklebt. Danach hab ich es einfach an den Rahmen tackern lassen 😀
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Die letzte Klammer sollte nicht hängen, sondern unten liegen, was nicht so einfach war. Wenn sie einfach unten gelegen hätte, hätte man nicht lesen können, was drauf steht. Außerdem konnte man sie so nicht festkleben, wegen des Drahts. Naja, dann habe ich kleine Stückchen Pappe ausgeschnitten, die aufeinander geklebt, damit es hoch genug ist, und obenauf habe ich eine Seite der Klammer geklebt. Ausgesehen hat das dann so:

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Am Ende haben wir das Ganze natürlich mit Geld voll gemacht 😀

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Wenn man das Geld dann abgenommen hat, kann man das Ganze auch hervorragend als Wanddeko verwenden ;), das habe ich auch in die Glückwunschkarte geschrieben 😀

Auch wenn die anfängliche Idee nicht gut umsetzbar war, so ist doch die Moral von der Geschichte: Manchmal muss man einen Plan spontan an die Gegebenheiten anpassen, deswegen muss es aber nicht weniger gut werden!

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