Gurkensalat!

Es hat etwas gedauert, aber mein erstes Experiment mit Tüten ist beendet. Ich hatte in einem Kommentar angekündigt, dass ich mich erst mal an was Leichtem ausprobieren möchte. Daher habe ich mich für diese kleinen Tütchen entschieden, mit denen man Dressing machen kann. Die Wahl ist auf Knorr Salatkrönung Dill-Kräuter gefallen, weil mein Schwiegervater das gerne isst und auch nicht will, dass man da irgendwie was anderes zusammen rührt, das schmeckt ja dann nicht 🙂

Gestern Abend gab es also Gurkensalat mit dem gekauften Dressing, da muss man nur Öl und Wasser rein rühren und fertig. Aber mal im Ernst: Das schmeckt den Menschen?! Ich fand das nur sauer, irgendwie nach Essig schmeckend, aber seltsam falsch… Naja, wir haben es aufgegessen.

Heute zum Mittag gab es dann Gurkensalat mit selbstgemachtem Dressing. Ziel war ja, dass es genauso schmeckt, also habe ich nicht am Essig gespart 😀 Die Zutaten sollten möglichst einfach sein, wenige und vor allem nur, was man im Haus hat.

Zutaten Dilldressing

Für manch einen mag der tiefgekühlte Dill schon ein Produkt sein, dass er nicht im Haus hat. Aber da muss ich ganz ehrlich sagen, wer Dilldressing essen will, sollte auch Dill im Haus haben… den kauft man, dann hält der auch ne gaaanze Weile. Nun zum Rezept!

Zutaten:
5 TL Olivenöl
3 EL Essig
1/2 gestrichener TL Salz
1/2 gestrichener TL Zucker
1 Klecks Senf
2-3 TL Dill

Zubereitung:
Alles zusammen rühren, fertig!
Beim Öl kann man wahrscheinlich auch Geschmacksneutrales nehmen, aber ich habe mich ans Tütchen gehalten, die nehmen auch Olivenöl. Ich habe Kräuteressig genommen, in erster Linie weil wir nichts anderes da haben. Außerdem hatte ich noch nie das Gefühl, dass unterschiedliche Essigsorten auch wirklich verschieden schmecken… Mit „Klecks Senf“ meine ich wirklich einen Klecks. Der ist nur für die Bindung, nicht für den Geschmack. Ich habe ja die Drückflasche und da habe ich so zwei Tropfen genommen, im Umfang ungefähr so viel wie ein Centstück.

Für alle, die ihr Dressing sowieso immer selbst machen, werden diese Anmerkungen völlig überflüssig sein. Aber ich wollte es ja ganz genau haben! Man macht einen Teelöffel mehr schmutzig als wenn man die Tüte benutzt, aber es ist ansonsten wirklich kein Mehraufwand!
Und in meinen Augen hat es wirklich genauso geschmeckt, nur echter. Wenn man an diesen Tütengeschmack gewöhnt ist, wird man sicher einen Unterschied schmecken, aber das kann ich dann auch nicht ändern…

Der letzte Test für das Dressing wird nächstes Wochenende sein, wenn ich es meinem Schwiegervater unterjubel, ohne ihm was zu sagen. Wenn er nichts merkt, ist es perfekt 😀

Dilldressing

Also: Probiert es aus und sagt mir, was ihr davon haltet! Schmeckt es euch? Schmeckt es wie die Tüte (wenn ihr sie kennt)? Habt ihr Änderungsvorschläge? Und als Moral von der Geschichte: Das Tütchen schmeckt mir gar nicht!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s