Monsteralarm!

Dienstag Vormittag habe ich mir überlegt, dass ich für die zwei Kinder von Freunden, die wir Mittwoch in Hamburg besuchen gefahren sind, noch etwas nähen wollte. (Was für ein Satz…) Auf jeden Fall musste dann schnell eine Idee her und die musste dann auch noch mit meinen Mitteln (Stoff) umsetzbar sein. Beim Stöbern in diesem Internetz sind mir dann immer wieder Monterkuscheltiere untergekommen. Alles wird ja niedlich, wenn es nur große Augen hat! Also habe ich meine ganzen Stoffreste überprüft und das Unternehmen für machbar erklärt!

Ein Muster dafür habe ich mir einfach selbst gemalt, diese Monster müssen ja nicht besonders aufwendig sein.

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DSC02631Als erstes musste eine alte Hose vom Mann im Haus herhalten. Eigentlich wollte ich es so nähen, dass die hintere Hosentasche als Rucksack für das Monster dient. Dafür war aber die Hose zu groß und das Monster zu klein. Für das Vorderteil habe ich ganz einfache grüne Baumwolle genommen, die irgendwo ganz unten im Schubfach gelegen hat. DSC02633Für das eine Auge musste dann die alte Brieftasche vom Mann im Haus herhalten. Er hatte mir damals prophezeiht, darauf könne ich irgendwann mal etwas machen. Nun war es also soweit, eine Auge ist schwarzes Leder, das andere ein Knopf.

Die Augen habe ich angenäht, bevor ich die Teile zusammen genäht habe, da hab ich mal richtig mitgedacht 😉 und auch das tolle Label habe ich gleich auf die Rückseite genäht. Danach nur noch die beiden Teile zusammen nähen und Wendeöffnung lassen. Die Öffnung habe ich zwischen den Beinchen gelassen, weil ich dachte, dass sie dort am Wenigsten auffällt. Zum Wenden und Füllen war das auch optimal. Aber nicht zum Zunähen…

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Ich denke, man sieht ganz gut, dass es eine fiese Fummelei war und ich die beiden Teile kaum fest stecken konnte. Diese letzte Naht zu schließen hat ungefähr so lange gedauert, wie alles, was ich vorher machen musste!

Gott sei Dank wollte ich ja gleich noch ein zweites Monster nähen, da kann man alle Fehler schnell verbessern!
DSC02642Das zweite Kind ist wesentlich kleiner, sieben Monate alt, daher habe ich alles ein bisschen „sicherer“ gemacht. Ich habe hier einen Blumenstoff als Rückseite und Vlies als Vorderseite gewählt. Außerdem habe ich die Augen mit Stickgarn aufgestickt, sodass nichts zum Verschlucken dran ist.

Und da es ja diesmal schneller und einfacher sein sollte, habe ich Wendeöffnung unter einem Arm, an einer schönen geraden Kante gelassen 😀 und das ließ sich dann auch sehr einfach und schnell zunähen! (Dafür hat das aufsticken der Augen länger gedauert…)

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Wenn man dann noch mal genau hin schaut, sieht man auch, dass beim Ersten das Label vielleicht ein bisschen zu tief gerutscht ist. Aber das konnte ich ja beim Zweiten auch gleich beheben! Es war wirklich schwierig einzuschätzen, wie breit die Naht wird und wie rund das Monster wird und wo dementsprechend das Label sitzen sollte.

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Und auch, wenn ich keine ganze Hosentasche auf den Rücken nähen konnte, ist zumindest eine halbe drauf. Ich habe den Stoff so aus der Hose geschnitten, dass auch hier beim Zusammennähen wieder eine Tasche entsteht, falls man mal was vor den Eltern verstecken muss 😉

Die Moral von der Geschichte ist klar und ja auch schon umgesetzt: Man sollte sich nicht nur überlegen, wo eine Wendeöffnung am wenigsten sichtbar ist, sondern vor allem, wo man sie gut zunähen kann!

Und damit geht es jetzt ab zu Kopfkino!

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