Ein wenig zu hip für den alten Herren?

Von meiner Mechelen habe ich berichtet und dort ist auch schon angeklungen, dass ich aus dem gleichen Stoff auch ein T-Shirt für den Mann im Haus nähen wollte. Der blaue Jersey war ja ursprünglich für ihn gedacht, als es aber ans Zuschneiden ging, habe ich ihn noch mal gefragt, ob das so okay ist. Aber der Herr hält sich eher bedeckt, was Farben angeht, und ein ganzes T-Shirt in dem Blau?! Das wär doch arg fröhlich 😀 Also mein Vorschlag, das T-Shirt auch zweiteilen, so wie es zu dem Zeitpunkt für mein Oberteil geplant war. Das war für ihn okay und damit war sein Planungsinteresse auch beendet.
Ganz eigenständig habe ich dann entschieden, dass ich jetzt mal ausprobieren könnte, das T-Shirt schräg zu teilen, wie ich es irgendwann bei irgendwem gesehen habe… Wenn ich jetzt noch wüsste, wer das war… Da war es auf jeden Fall ein Pullover für Kinder, aber ich fand, dass so ein Oberteil gleich ganz anders aussieht, wenn man den Schnitt schräg macht und nicht gerade!

DSC02660Für den Herren hatte ich ja schon vor einiger Zeit ein Schnittmuster aus einem T-Shirt gefertigt. Das wollte ich natürlich nicht zerschneiden, nur weil ich einmal ein „schiefes“ T-Shirt mache. Also habe ich das Schnittmuster gefaltet. Da war zwar das Drum herum malen nicht mehr ganz so einfach, weil mir ab und zu das Überstehende im weg war, aber immerhin ist mein Schnittmuster noch ganz 😀

DSC02802Ansonsten gibt es tatsächlich nicht viel zu erzählen 😀 Ich habe alles zugeschnitten, dann erst mal die Vorder- und Rückteile zusammengenäht und dann bin ich vorgegangen wie immer: Schulternähte schließen, Ärmel einnähnen, Seitennähte schließen, Ärmel und Bündchen umnähen, Halsbündchen einnähen, Label annähen. Da hat sich tatsächlich schon eine gewisse Routine eingespielt! Ich habe alles mit schwarzem Faden gemacht; ich habe zwar tatsächlich einen Faden in passendem Blau, aber der war einfach viel zu dick, um ihn irgendwie durch diese Nadel zu bekommen! Wie man noch sieht, hat es an der Seite nicht ganz perfekt gepasst, dass die Nähte da aufeinander treffen. Aber ich selbst bin schon ziemlich beeindruckt, wie gut das fast geklappt hat 😀 Und normalerweise hat der Mann im Haus die Arme auch eher unten, sieht man also nicht 😉

Und dann war ich bei dem gleichen Problem wie bei meinem Oberteil: Die Naht an Brust und Rücken steht ab. Also habe ich auch hier die Naht nach unten genäht… Aber da der Mann im Haus (Gott sei Dank 😉 ) wesentlich weniger Oberweite hat als ich, wellt sich die runter genähte Naht noch mehr! Ich finde, dass das wirklich blöd aussieht, aber er hat sich noch nicht beschwert. Vielleicht ist es ihm ja gar nicht aufgefallen 😀 Jetzt erst mal ein paar Fotos, so sieht es nun aus!

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Alles in allem bin ich zufrieden, die Farben sind echt schön und der T-Shirt-Schnitt liegt mir inzwischen ganz gut. Aber die Moral von der Geschichte bleibt die Selbe: Wenn man gerade Nähte nach unten näht, wellt sich der Jersey total! (Inzwischen gab es zu meinem anderen Oberteil einen Hinweis, was ich versuchen könnte, aber da war dieses T-Shirt ja schon lange genäht.)

Jetzt verlinken wir den Beitrag noch schnell bei Für Söhne und Kerle und dann kann die Woche starten!

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