365 Tage ohne – die Beichten und die Katzen

Oh Gott war es hier lange ruhig! Einen Monat!! Und ich habe auch nicht sehr viel genäht. Einiges ist dazwischen gekommen, vor allem eine Woche Dänemark, aber das war kein Urlaub 🙂 und viele andere Termine, wie das nun mal so ist. Dabei ist mir aufgefallen, dass noch zwei Geständnisse aus den ersten zwei Wochen fehlen 😮

DSC03413Das erste ist aus dem Hutladen. Ich hatte angekündigt, dass ich einen Hut für eine Hochzeit kaufen muss. Aber ich brauchte auch unbedingt einen Alltagshut! Den habe ich mir gegönnt. Der hat mehr gekostet, als manch einer für ein ganzes Outfit ausgibt, aber ich wollte ja auch keinen Hut aus irgendeinem Ramschkaufhaus. Der Schwarze ist mein neuer und ich habe ihn auch schon fleißig getragen 🙂 Zur Zeit ist es aber doch zu warm für Hut… Und ein paar Tage später hat sich der Mann im Haus dann auch einen zugelegt. Seiner soll auch schon für besagte Hochzeit dienen.

Das zweite Geständnis ist aus dem Secondhand Laden. Eigentlich hatte ich in der zweiten Woche nach irgendeinem Teil gesucht, dass ich zu einer 80er Geburtstagsfeier anziehen kann. Aber Secondhand Läden sind einfach nicht mehr das, was sie mal waren. Heutzutage bekommt man dort einfach die unfassbar gut erhaltene Kleidung der letzten Saison oder manchmal sogar noch neuer. Also habe ich nichts für die Party gefunden, dafür aber ein sehr schönes langärmeliges leichtes Oberteil. Ich musste das einfach kaufen! Das war schön und passte mir! Sowas passiert mir einfach zu selten! Und es ist ja Secondhand 😉

Aber natürlich sollen das Ausnahmen bleiben. Und deswegen gibt es auch schon eine Liste mit Sachen, die genäht werden müssen. Im Folgenden gibt es diese, ungefähr in absteigender Priorität (aber deswegen geht man natürlich längst noch nicht in der Reihenfolge vor 😉 )

  • mein Hochzeitskleid (für unsere große Hochzeitsfeier)
  • zwei Kleider (für die fünf Hochzeiten auf die wir eingeladen sind)
  • eine Strickjacke, aber nicht unbedingt aus Strick (dafür habe ich jetzt den Schnitt My Cuddle Me)
  • zwei bis drei Tops, ganz einfach, lang, fertig
  • zwei bis drei T-Shirts, vielleicht mal was Luftigeres, oder einfach nach einem bereits vorhandenen T-Shirt
  • ein paar einfarbige Unterhosen

Soweit die Liste 🙂 Und am vorletzten Samstag war ich auch im Stoffladen, kurz vor Ladenschluss noch schnell, damit man gegebenenfalls Sonntag noch was machen kann. Dort habe ich einen schönen blauen Stoff für ein Kleid gefunden und außerdem einen Jersey mit Katzen drauf! Eigentlich wollte ich für meine T-Shirts eher einfarbige Stoffe nehmen, dafür aber mal andere Farben als ich bisher so habe. Aber nun, daran konnte ich einfach nicht vorbei gehen! Also habe ich gleich alles mitgenommen, was sie noch da hatten, wer braucht schon nicht 1,90m Katzenjersey?! Und so sehen meine Errungenschaften aus:

DSC03410

Sonntag habe ich nichts anderes geschafft als den Stoff zu waschen und zu trocknen. Montag ging dann schon wieder der Arbeitsalltag los. Aber dafür ist das Schnittmuster für das erste Kleid soweit fertig und überarbeitet und angepasst und noch mal nach-angepasst. Jetzt brauche ich noch den Schnitt für die Belege, der war in meiner ersten Planung nicht mit drin, weil ich die Passe aus Spitze nähen wollte, da braucht es natürlich keine Belege. Dieser Plan wurde aber kurzfristig verworfen 😉 nun ja.
Wahrscheinlich klingt das total wirr, aber wenn ich das Kleid dann irgendwann nähe, wird alles viel verständlicher 😀

Was ich aber inzwischen geschafft habe, ist das erste T-Shirt aus dem Katzenjersey 🙂 Dafür habe ich von einem alten Shirt den Schnitt abgenommen. Ich weiß ja nicht, ob man dafür irgendwas Besonderes beachten muss. Ich leg einfach immer das Kleidungsstück auf Papier und zeichne dann drum rum. Hinterher guck ich noch, dass es symmetrisch ist 🙂 Zugeschnitten hatte ich alles schon am Wochenende, genäht habe ich am Montag und hier ist es 🙂

20160608-DSC_1152

Dass die Schultern in einer anderen Farbe sind, ist bei dem Vorlagen-T-Shirt auch so, deswegen habe ich das einfach mal übernommen, und es gefällt mir sehr gut! Das ganze ist etwas luftiger, das gefällt mir ganz gut. Aber bei dreißig Grad mit Rucksack auf dem Rücken schwitzt man sich natürlich genauso zu Tode wie bei einem engen Shirt 😉 Jedenfalls ist mein Schrank wieder um ein T-Shirt reicher und ab sofort werde ich auch wieder mehr machen 🙂

Die Moral von der Geschichte? Nichts ist schief gegangen… Aber man kann einen Schnitt einfach abnehmen, indem man um das Teil drum rum malt 🙂 Und damit gehen wir natürlich zu Piexsu, aber auch mal wieder zu RUMS!

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3 Gedanken zu “365 Tage ohne – die Beichten und die Katzen

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